Version 1

Seismische Daten können durch die Kombination von seismischen Schnitten und interpretierten Horizonten in 3D dargestellt werden.

Strukturen lassen sich darüber hinaus auch durch die amplituden-abhängige Transparenz der Daten veranschaulichen.

Der stereoskopische Effekt wird durch die Shutter-Technik (die abwechselnde Darstellung von rechtem und linkem Bild) erzielt.

Störungen lassen sich in der stereoskopischen Ansicht sehr detailliert erstellen.

Die verbesserte Darstellung in dem System wird durch das Laden der Daten in die GPU erzielt.

Hierdurch sind in der 3D- und in der stereoskopischen Ansicht flüssige Bewegungen des gesamten Datenvolumens möglich.

Das System erlaubt ebenso die Zusammenarbeit auf getrennten Systemen.

Version 2

Die Version 2 der SeisViz3D-Software wird eine „Datenschnittstelle zu den Programmen Paradigm GOCAD und Midland Valley 3DMove“ anbieten.

Das Ziel dieser Datenschnittstelle ist die Integration der SeisViz3D-Software-Lösung in einem umfassenden Arbeitsablauf für die Seismische Interpretation.

Dabei soll das Format *.ts unterstützt werden, wodurch sich die Import- und Exportfunktionalität für verschiedene geologische Strukturen wie z.B. Flächen, Schollen oder Körper ergibt.

Dadurch können zum einen die mit der im Rahmen des ersten SeisViz3D-Projektes erstellten Modelle in den gängigen Werkzeugen zur seismischen Interpretation wiederverwendet werden, zum anderen können aber auch die mit diesen Werkzeugen bearbeiteten Daten wieder in der SeisViz3D-Software stereoskopisch dargestellt werden.

Dies ermöglicht das Einbinden der SeisViz3D-Software in einen komplexen, iterativen Arbeitsablauf und stellt somit insgesamt die Datendurchgängigkeit im seismischen Interpretationsprozess sicher.